Montag, 13. Januar 2020
Ich bin Mudda
Kürzlich sah ich den Film I am mother (2019), siehe auch, und finde ihn sehenswert. Er erinnert ein bißchen an Ex Machina und er gefiel mir besser als Ad Astra, auch wenn es sich um ein etwas anderes Genre handelt. Die Geschichte enthält ein paar gute Ideen, die filmischen Umsetzung zeigt aber Schwächen. Das Problem ist nämlich, daß die Klientel des Films eher zur Kategorie Nerd gehört und die gucken eben etwas genau hin, wenn es um Konsistenz und Plausibilität geht.

Ich denke es ist nicht zuviel verraten, daß es um ein Kind geht, das von einem Roboter in einem Bunker großgezogen wird. Irgendwann wird auch klar, was der Hintergrund ist. Daß das im Dialog noch mal explizit gesagt wird, ist überflüssig. Bei anderen Aspekten kommen die Erklärungen etwas knapp.

In vielen Roboter-Filmen geht es eigentlich weniger um die Roboter als mehr darum, was das Menschsein ausmacht (vgl zB AI oder Bicentennial Man). Hier ist das nicht so. Überhaupt ist bei "I am mother" einiges genau anders herum als man es gewohnt ist.

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