Mittwoch, 5. Mai 2010
draußen
Nur Esel und Deutsche essen in der Sonne.

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Sonntag, 2. Mai 2010
Helmet
I am just coming from the revolutionary 1st of May. There was a demonstration which ended more or less here. Police hindered people to join the Myfest. Nevertheless, at certain point single bottles flew in direction of the police and they got angry and ran in the direction where the bottle came from. But in these moments much more bottles (plus stones and fireworks) were thrown into their direction (from the back). So it looked like a game - whenever they started running in one direction, objects were trown at them. That it was not a game, I realized when I saw various people from the press wearing helmets.
News
update: video

Later on I went to a bar, where I had something to drink. Suddenly, all guest who where sitting outside pushed inside, because the mob came. It was already after sunset, but I did not worry and was rather relaxed in the micro-cosmos of club 49. The place was a bit crowded. I saw a girl who got more and more drunk - I realized that she stoped smiling. When she went to the restroom, I told her that she should go home - alone. Ok, this could have been offending, but she thanked me. Good night.
update: Kai

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noch ein Tag
EA80 - noch ein Tag:

Du sagst, du machst eine Reise,
ja, es geht ganz weit weg
Ich schau dich an und frag, ob du zurückkommst
Ich schreib dir auch eine Karte, vielleicht auch zwei
Ist alles, was du sagst

Es ist, als stürzt alles ein
In diesem Moment

Ich sehe nur noch deine Hand,
meinen kleinen Vertrauten
Der kalt und formlos im Dunst verschwand
Nun geh ich formlos durch die Straßen,
die ich gestern nicht fand
Und bleib dann stehn
Wo ist denn hier der Weg
Der Weg in den Garten?
Ist er nicht für mich?

Nein - heut ist wohl nicht der Tag
Nein - ich geh und schließ mich ein

Wie jeden Abend keine Nachricht von dir
Ein Lachen im Kopf, über die anderen
Ein Lächeln, weil sie es nicht verstehen
Deine Tränen in meinen Augen
Weil sie dich nicht mit meinen Augen sehen
Ich seh dich kommen
Seh dich rennen
Stell mich in deinen Weg
Seh dich fallen
Seh dich stürzen
Und halt dich fest in meiner Hand
In meiner Hand

Noch ein Tag, noch eine Nacht in Erinnerung
An dich, und grausame Augen...und Münder
Die lachen und spotten

Das ist mein Weg
Ja, er wird es wohl sein
Der Weg in die Hölle
Ja, er ist für mich
Nein - ich muß ihn wohl gehen
Nein - was sollt ich sonst auch tun
Kein Gedanke erlöst mich von dir.

(leider konnte ich das Lied nirgends zum Verlinken finden)

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Freitag, 30. April 2010
Schattenkost
Kürzlich stieß ich auf eine besondere Form der Ernährung. Bei der sogenannten Schattenkost werden ausschließlich Lebensmittel verzehrt, die nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. In gewisser Weise ist sie komplementär zur Sonnenkost, allerdings handelt es sich nicht um eine Rohkost. Die Idee hinter der Schattenkost ist, daß die UV-Strahlung des Sonnenlichts schädlich ist und folglich die Nahrung kontaminiert.
Die Einschränkung der Schattenkost betrifft vorrangig pflanzliche Nahrung. Erlaubt sind vor allem Knollen, wie Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, usw. Nicht erlaubt sind alle Teile, die über der Erde wachsen, also vor allem grüner Salat, aber auch Obst. Pilze sind gestattet, weil sie keine Photosynthese betreiben und ohnehin meist an dunklen Stellen stehen. Prinzipiell sind tierische Nahrungsmittel nicht ausgeschlossen. Jedoch sind nur Tiere mit der Schattenkost vereinbar, die nachtaktiv sind und insbesondere in Höhlen oder unter der Erde leben, wie z.B. Regenwürmer, Maulwürfe, Fledermäuse oder bestimmte Lurche. Da viele dieser Arten geschützt sind, ist die Auswahl aber sehr beschränkt.

Nachtrag: weißer Spargel ohne Kopf und Nacktmull sind natürlich auch in Ordnung.

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Sonntag, 25. April 2010
porcaria
Herzlichen Glückwunsch! Ich bin ja mal gespannt, wie das in 1500m Tiefe in Ordnung gebracht werden soll. Die Katastrophe ist vorprogrammiert.

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Samstag, 24. April 2010
Kunst der Mächtigen
Heute habe ich mir mit ein paar Freunden die Ausstellung „Macht zeigen – Kunst als Herrschaftsstrategie“ im historischen Museum angesehen. Es geht darum, wie sich die ‚Elite’ Deutschlands der Kunst bedient. Gezeigt werden zum Beispiel Schröder, Westerwelle, Wowereit, aber auch Ackermann und andere sog. Manager. Es scheint zum Chique zu gehören, daß man seine Arbeitsräume mit moderner Kunst ausstattet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kunst im Rücken, also die Bilder, die über den Schreibtischen hängen, wie etwa Merkels Adenauer-Portrait. Bekannt ist auch die Brandt-Statue in der SPD-Zentrale. Es wird versucht, zumindest suggestiv, an die Erfolge der Vorgänger anzuknüpfen. Legendär ist das Schröder-Portrait in der Kanzlergalerie, gemalt von Immendorff. Die Darstellung als Goldjunge paßt zu seinem ambivalenten Image. Ich glaube, niemand wird abstreiten, daß das Kohl-Portrait, eigentlich gar nicht Teil der Ausstellung, künstlerisch das schwächste aller Kanzler-Portraits ist. Es werden auch Beispiele aus Frankreich gezeigt, die deutlich konservativer sind. Eine Message der Ausstellung scheint zu sein, daß es eine deutsche Eigenart sei, sich als Machthaber mit dieser Art von Kunst zu zeigen. Allerdings mangelt es meiner Meinung nach an Vergleichen mit anderen Ländern, um diese These zu bekräftigen. Erschreckend finde ich wie verbreitet moderne Kunst in der Geschäftswelt ist. Man könnte den Eindruck gewinnen, manche Künstler lebten einzig davon, Firmengebäude auszustaffieren, was wiederum zeigt, daß Kunst auch nur ein Geschäft darstellt – oder ist da mehr?

In Bilanz ist die Ausstellung recht interessant und besser als erwartet.

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Mittwoch, 21. April 2010
Nachrichtensperre
Spiegel hat ja schon vor zwei Wochen davon berichtet: Der Verrat, über den niemand schreiben darf
(tagesschau)

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beauty


This is an example of how beautiful nature can be (link) - or when humankind tries to simulate it.

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Sonntag, 18. April 2010
Fernando Pereira
Auckland, New Zeeland, 10th of July 1985: due to two bombs attached to its hull, the Greenpeace ship “Rainbow Warrior” sunk immediately. The Portuguese photographer and father of two kids tried to save his equipment after the first explosion and died when the second occurred. I read an article (Geo 07, 2005) about the happenings and think, nowadays there are no doubts that the French external security agency is responsible for the operation “satanic”. It is a shame that two terrorists caught by New Zeeland’s police were released from prison after a couple of years, although they went to court and got ten years. The reason was economic pressure from France (I don’t know how good the relation between both countries is today). Both agenets receive awards/decorations. One of them, D. Prieur, declares she was not a terrorist, but captain/officer of the French army and she followed the orders. All this is related to tests of nuclear bombs in the Pacific. I remember that in 1995 under Chirac further tests could be stopped because of massive protest and the boycott of French products.
This entry is certainly not supposed to be France bashing. Any country should avoid such “operations”. (i) Finally, after the whole scandal about the Rainbow Warrior became public, many people supported the organization. Thus, probably the attack caused the opposite of what was intended. (ii) Originally, in the context of the French Revolution (sorry, again), the term terror was coined to be directed from the government to the people. Today, the common sense understanding is the opposite. (iii) It shows which role economic power plays, from both, a bad side and a good one.

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Mittwoch, 14. April 2010
"Ich habe noch von keinem gehört, der seine Filme nach der Zahl der Dimensionen aussucht"
In dem Artikel "Warum ich 3-D hasse!" geht es um Blogger, die sich gegen das sich etablierende 3D-Kino auflehnen.

Ich für meinen Teil muß ja eingestehen, daß ich Avatar boykottiert habe. Das hat aber auch mit meiner Enttäuschung zu tun, nachdem ich Titanik gesehen hatte.
Ich lehne das dreidimensionale Kino vor allem deshalb ab, weil ich befürchte, daß Szenen nur aus dem Grund eingebaut werden, um den 3D-Effekt zu verdeutlichen. In vielen normalen Szenen - besonders bei großen Entfernungen und ohne Objekte im Vordergrund - dürfte nichts davon wahrzunehmen sein.
Ich kann aber auch eine gewisse konservative Neigung nicht leugnen (in Wahrheit bin ich eben doch ein Spießer und will als Renter nach Bayern ziehen, um CSU zu wählen).

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Samstag, 10. April 2010
prima Klima
telepolis schreibt: Mediales Perpetuum Mobile (ein update zur Klimadiskussion, mit interessanten weiterführenden Links).

Nachtrag: "Mischung aus Dummheit und Arroganz"

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Mittwoch, 7. April 2010
fast
In this paper it was found that the usage of words like "hot" and "cold" in blogs-entries depends on the actual weather.

I think that people go faster (racy) with their cars when the weather is good and the temperatures are high (compared to colder weather), at least in mid-latitude cities.

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Samstag, 3. April 2010
Streich
Kürzlich habe ich unsere erste und einzige Schülerzeitung (eine Jugendsünde von 1992) wiedergefunden und entdeckte etwas, das mich an eine alte Geschichte erinnerte. Damals war eine Zeit lang jemand in der Schule unterwegs, der größere Knallkörper in den Toiletten hat detonieren lassen. Die Explosionen waren nicht ohne und man konnte sie in weiten Teilen der Schule hören. Die Lehrer waren besorgt, weil ja jemand verletzt werden könnte (scheinbar waren solche Vorkommnisse aber nicht unüblich). Wir nannten ihn „Bombenleger“, auch wenn ihn keiner kannte, und scherzten „throw that bomb into the loo“. Wir waren offene Gegner des Systems und verstanden und als Widerstandszelle. Jedenfalls fanden wir die Aktion eigentlich ganz cool und haben selbst Ideen gesponnen, wie man das besser machen könnte. Schade nur, daß der echte Bombenleger das vermutlich vollkommen unmotiviert tat – also nur als Streich, des Nervenkitzels wegen und ohne aufrührerische Hintergedanken. Jedenfalls glaube ich, das früher so aufgefaßt zu haben. Irgendwann wurde er dann natürlich entlarvt, flog von der Schule und ich habe ihn nie wiedergesehen (kannte ihn aber auch bestenfalls vom Sehen). Erwischt hat ihn mein Mathe- und Sportlehrer, Vizedirektor und ehemaliger Bundeswehrler.

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Freitag, 2. April 2010
acorda


-> rope

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Donnerstag, 1. April 2010
coming soon
american jesus (hopefully)
infected (hopefully)

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Sonntag, 28. März 2010
in concert
Yesterday we finally went to see and hear the Cranberries in Berlin Columbiahalle. It was a bit disappointing and I want to briefly point out why.
The band was actually quite good and very professional, which is not a surprise considering the number of shows they give during their tour. They played most famous songs – the only one I missed was Daffodil Lament. The singer, Dolores, still performs here strange choreography. One thing I did not like too much was that already in the first song she tried to make the audience sing, which obviously did not work. The concert could have been a bit longer.
But the main problem was the audience. When we arrived, the hall was already full. We tried to get a bit closer to the stage, but the people were somehow aggressive and complained when one tried to pass them. In addition, they protested when a smaller person was behind us. I understand that they also want to see something, but from my experience the whole thing is dynamic so that the position keeps changing. But that was the problem. People did not move even when the band played famous or faster songs. I also had the impression that the people did not know the songs – at least those close to where we were standing.
Usually the band and the audience interact, when there is a good vibe, the band feels it and plays more engaged. To my feeling the audience was very passive. Maybe I had too high expectations when I went to the concert.

Nachtrag: They also did not play stars.

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