Sonntag, 13. September 2026
Berlin fließt
diegolego, 20:16h
In der Nachbarschaft ist alles wie beim Alten und gleichzeitig hat sich nach über einem Jahr vieles geändert. Das Lichthaus Wolle ist wieder frei. Parkstrom, oder wie das hieß, haben es wohl aufgegeben. Gegenüber, neben dem Cafe Sibylle, war ja ewig Bad Couture drin – jetzt ein weiteres Fahrradgeschäft, Kiwi Bikes oder so. Ich bin froh, daß es die Fotopioniere noch gibt. Das James June (früher ein Container) hat kräftig umgebaut – sieht schick aus, und teuer. Der Juwelier, zwei Adressen neben den Briefmarken Weinen, hat auch zu gemacht. Da ist jetzt was Neues drin, hab aber vergessen was. Unser Sohn dürfte sich bald für das Computerspielemuseum interessieren. Cafe Tasso gibt es zum Glück noch. Nil, wo ich als erstes aß, gibt es auch noch. Ich habe ein paar Worte mit dem Chef gewechselt. Vielleicht kennt er mich noch, als wäre ich nicht weg gewesen (sondern nur lange nicht gesehen). Meyman ebenso. Chay Village und Pferfferhaus - positiv. Ob das Saaldeck noch die leckeren Brownies hat, konnte ich nicht prüfen. Das Schuhgeschäft neben dem Genossen gibt es auch nicht mehr (jetzt Blumen). Dort hatte ich mal ein Buch gekauft. Erwartungsgemäß konnte ich das Rahmengeschäft nicht finden.
An der Ecke Palisadenstraße Lebuser Straße gab es einen Parkplatz mit Pappeln – jetzt Baustelle ohne Pappeln. Unterdessen wirbt die CDU mit "Palisdadenparkplatz bleibt", gemeint ist aber ein anderer, nämlich der der in eine Grünfläche umgewandelt werden sollte – als Kompensation für den Sportplatz der hinter unserem Haus angelegt wurde – das Haus, das bald nicht mehr unser ist. Apropos Parken, der Parkraum in der Nachbarschaft wird jetzt bewirtschaftet (früher parkten Freunde und Bekannte in unserer Straße, weil es nichts kostete). Das Parklet in der Palisadenstraße ist verschwunden. Dafür ist mein Baum, den ich in der Friedrichsberger Straße neben die Feuerwehrzufahrt zur Margarethe-von-Witzleben-Schule gepflanzt hatte (ungefähr: 52.52061261854536, 13.434324297112639), deutlich gewachsen (in einer Baumscheibe ohne Baum, umringt von Sonnenblumen und anderem Kraut). Es ist der Einzige einer ganzen Reihe (1, 2), der noch steht. An der Kirchenmauer, wo der Ginkgo-Baum stand, verläuft jetzt die Rennbahn des Schulsportplatzes (s.o.).
Zu guter Letzt sei erwähnt, daß der Hellweg beim Ostbahnhof schließt. Früher habe ich dort noch Bekannte getroffen. Es stellt sich aber heraus, daß das gesamte Unternehmen Hellweg pleite ist.
Vielleicht sollte ich mir die Nachbarschaft mal mit Martin ansehen.
An der Ecke Palisadenstraße Lebuser Straße gab es einen Parkplatz mit Pappeln – jetzt Baustelle ohne Pappeln. Unterdessen wirbt die CDU mit "Palisdadenparkplatz bleibt", gemeint ist aber ein anderer, nämlich der der in eine Grünfläche umgewandelt werden sollte – als Kompensation für den Sportplatz der hinter unserem Haus angelegt wurde – das Haus, das bald nicht mehr unser ist. Apropos Parken, der Parkraum in der Nachbarschaft wird jetzt bewirtschaftet (früher parkten Freunde und Bekannte in unserer Straße, weil es nichts kostete). Das Parklet in der Palisadenstraße ist verschwunden. Dafür ist mein Baum, den ich in der Friedrichsberger Straße neben die Feuerwehrzufahrt zur Margarethe-von-Witzleben-Schule gepflanzt hatte (ungefähr: 52.52061261854536, 13.434324297112639), deutlich gewachsen (in einer Baumscheibe ohne Baum, umringt von Sonnenblumen und anderem Kraut). Es ist der Einzige einer ganzen Reihe (1, 2), der noch steht. An der Kirchenmauer, wo der Ginkgo-Baum stand, verläuft jetzt die Rennbahn des Schulsportplatzes (s.o.).
Zu guter Letzt sei erwähnt, daß der Hellweg beim Ostbahnhof schließt. Früher habe ich dort noch Bekannte getroffen. Es stellt sich aber heraus, daß das gesamte Unternehmen Hellweg pleite ist.
Vielleicht sollte ich mir die Nachbarschaft mal mit Martin ansehen.