Samstag, 11. Juli 2026
Klassiker
diegolego, 13:40h
Hiob
Roman
von Joseph Roth
dtv 2004
188 Seiten
Das Buch fand ich auf der Straße und wollte es eigentlich Ole überlassen, aber dann fiel mir auf, daß es schon etwas häßlich ist und angestrichene Passagen enthält. Also entschied ich spontan, es selbst zu lesen.
Die Geschichte spielt am Anfang des 20.Jahrhunderts und handelt von Mendel Singer sowie seiner Familie bestehend aus Ehefrau und vier Kindern, das jüngste behindert. Sie sind Juden und Mendel arbeitet als Religionslehrer. Interessante Beobachtung: Dem Namen nach ist Mendelssohn der Sohn von Mendel.
Ich kann nicht viel Schreiben, ohne zuviel zu verraten. Nur soviel, es geht um Liebe, Glaube und Hoffnung - bzw. jeweils auch deren Nichtvorhandensein. Es gibt einige Wendungen, die die Lektüre spannend machen.
Auch wenn ich nicht religiös bin, habe ich es gern gelesen. Man erfährt einiges über das jüdische Leben damals.
Ole kann ich es natürlich immer noch geben.
Zitate:
- "Mirjam geht mit einem Kosaken" (S.68)
- "Er [der Regen] hatte sachte und tückisch begonnen, es dauerte lange, bis seine Tropfen schwer genug waren, das dichte goldene Gehege der Ähren zu durchbrechen." (S.88)
- "Tief auf seinem Grunde ringelte sich Leviathan, der heilige Fisch, den am Tage des Gerichts die Frommen und Gerechten speisen werden." (S.98)
- "Gott will ich verbrennen" (S.142)
- "Man erzählte sich von ihm, daß er oft in das italienische Viertel hinüberging, um Schweinefleisch zu essen und Gott zu ärgern." (S.148)
- Hiob selbst wird zumindest auf den Seiten 143 und 186 erwähnt.
Hashtag: Literaturquadrat.
Roman
von Joseph Roth
dtv 2004
188 Seiten
Das Buch fand ich auf der Straße und wollte es eigentlich Ole überlassen, aber dann fiel mir auf, daß es schon etwas häßlich ist und angestrichene Passagen enthält. Also entschied ich spontan, es selbst zu lesen.
Die Geschichte spielt am Anfang des 20.Jahrhunderts und handelt von Mendel Singer sowie seiner Familie bestehend aus Ehefrau und vier Kindern, das jüngste behindert. Sie sind Juden und Mendel arbeitet als Religionslehrer. Interessante Beobachtung: Dem Namen nach ist Mendelssohn der Sohn von Mendel.
Ich kann nicht viel Schreiben, ohne zuviel zu verraten. Nur soviel, es geht um Liebe, Glaube und Hoffnung - bzw. jeweils auch deren Nichtvorhandensein. Es gibt einige Wendungen, die die Lektüre spannend machen.
Auch wenn ich nicht religiös bin, habe ich es gern gelesen. Man erfährt einiges über das jüdische Leben damals.
Ole kann ich es natürlich immer noch geben.
Zitate:
- "Mirjam geht mit einem Kosaken" (S.68)
- "Er [der Regen] hatte sachte und tückisch begonnen, es dauerte lange, bis seine Tropfen schwer genug waren, das dichte goldene Gehege der Ähren zu durchbrechen." (S.88)
- "Tief auf seinem Grunde ringelte sich Leviathan, der heilige Fisch, den am Tage des Gerichts die Frommen und Gerechten speisen werden." (S.98)
- "Gott will ich verbrennen" (S.142)
- "Man erzählte sich von ihm, daß er oft in das italienische Viertel hinüberging, um Schweinefleisch zu essen und Gott zu ärgern." (S.148)
- Hiob selbst wird zumindest auf den Seiten 143 und 186 erwähnt.
Hashtag: Literaturquadrat.
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