Mittwoch, 20. Mai 2009
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http://club49-berlin.blogspot.com/

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Freitag, 1. Mai 2009
business lounge
Für meine endgültige Abreise aus NY entschloß ich mich auf Business Class upzugraden (mit Meilen). Da sitze ich nun in der business lounge und bin ziemlich begeistert - und korrumpiert. Natürlich ist es nicht schlecht, exklusiv und in Ruhe die verschiedenen Vorzüge genießen zu können. Einerseits ist es ein sehr angenehmes Ambiente, andererseits gibt es gutes Essen und Getränke 'kostenlos'. Ferner steht wireless Internetzugang zur Verfügung. Wer keinen Rechner mit hat, der/die kann einen der bereitgestellten Desktops verwenden.
Da sitze ich nun und vertreibe mir die Zeit bis zu meinem Abflug nach Europa. Irgendwie ist das ziemlich elitär, aber die Suppe ist exzellent. Ich will ausdrücken, daß es keine Klassen geben sollte. Natürlich sind die Klassen beim Fliegen auch nur eine Folge der unterschiedlichen Wohlstandverhältnisse der Reisenden. Es geht hier nicht um Gleichmacherei oder so. Sollte es hier nicht auch eine Solidarität geben? Man mag argumentieren, wenn es sich jemand leisten kann, warum sollte er/sie dann nicht mehr bezahlen, um entsprechend besseren "Service" zu bekommen? Irgendwie fand ich es nie fair, daß die besseren Menschen im Flugzeug mehr Platz haben. Mein Problem ist einfach, daß ich zu groß bin für ecomony class. Räumlich betrachtet, geht der zusätzliche Platz nämlich schon auf die Kosten der Holzklasse.
Irgendwie paßt das aber zu meiner Abreise, schließlich dreht sich in den USA doch alles ums Geld, vielleicht mehr als anderswo - oder es ist nur deutlicher.

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Samstag, 25. April 2009
Nachtrag
In meinem letzten Beitrag hatte ich das Grundrecht auf eine Email-Adresse vorgeschlagen. In der Tat gibt es Bestrebungen zu einer Bürgermail (Bedenken). Habs nicht geleesen.
Es scheint aber mehr um eine "sichere Kommunikationsplattform" zu gehen, wobei die Bürger ihr De-Mail-Konto nur dann erhalten, "wenn sie sich mit ihrem Personalausweis identifiziert haben."
Ob es mit dem von mir erwähnte Grundrecht vergleichbar ist, konnte ich noch nicht durchschauen. Für mich siehte so aus, als ob es mehr darum geht, eine der konventionellen Post äquivalente elektronische Post zu schaffen.

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Sonntag, 12. April 2009
HRE ok
Wie unlängst zu lesen ist, hat der Bund den Aktionären der Hypo Real Estate (HRE) ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet, und zwar über 1,39 Euro je Aktie (spiegel). Man mag sich fragen, warum diese Bank so wichtig ist. Schließlich wurden ja schon hohe Summen zur Stabilisierung aufgebracht, die letztendlich Steuergelder darstellen.
Bei der HRE handelt es sich um einen Immobilien- bzw. Staatsfinanzierer. Das heißt, die Bank stellt Bund, Ländern und Kommunen Kapital bereit, Geld für staatliche Haushalte, z.B. für Autobahnen (tagesschau). Pfandbriefe gelten als besonders sicher.
Sollte die HRE zu Grunde gehen – so die Befürchtung – dann würde es zu einer Kettenreaktion kommen (tagesschau) und der gesamte deutsche Pfandbrief-Markt könnte/würde zusammenbrechen. Auch bei der HRE angelegte Versicherungsgelder wären betroffen.

Jetzt mein Punkt: Wenn diese Bank tatsächlich so wichtig ist, warum ist sie dann überhaupt privat bzw. nicht schon längst in staatlicher Hand? Dieser Frage sollten sich diese und vorherige Bundesregierungen stellen.

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Sonntag, 15. März 2009
Links
Da ich es nicht hinkriege, diesen Blog verbünftig zu konfigurieren, will ich zwei Links zu anderen Blogs einfach in diesem Beitrag nennen:

druckschrift.net
Complexity

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Sonntag, 22. Februar 2009
EA80
Seit Jahren höre ich die Musik der lustigen Combo aus Mönchengladbach. Kürzlich bin ich im Internet auf einige Ihrer Songs gestoßen. Warum ich dafür so lange gebraucht habe? Na ja, schließlich schreibe ich auch im letzten Blog des Internets.
Jedenfalls gefallen mir diese Beispiele ganz gut: EA80_music.

Hintergrundinformation:
Wenn ich mich richtig erinnere, machte ich die erste Bekanntschaft mit EA80 über den "Keine Experimente II"-Sampler (die ChaosZ-Titel finde ich jedoch wesentlich besser). 1993, auf Deutschlandurlaub (dummes Wort, oder?), hatte ich dann die Gelegenheit, mir in Hamburg das Schauspiele-Album zu kaufen. Bei dieser Gelegenheit nahm ich auch gleich "An den Ufern" von den Fliehenden Stürmen mit. Diese beiden Platten haben detoniert. Besonders die Schauspiele sind mir ans Herz gewachsen. Natürlich besitze ich inzwischen beide auch als CDs.
Danke an dieser Stelle an Florian. Die schwarzen Texte haben es leider nicht geschafft.
Lustig ist auch, daß EA80 bis jetzt ziemlich genau 17 Konzerte in Gießen gaben. Davon habe ich 100% verpaßt.
Ein interessanter Zufall ist, daß das letzte Lied der Reise ("Sommerjugend") von New York handelt.

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Sonntag, 8. Februar 2009
Nachmacher
Wahrscheinlich als letzter Mensch im Internet will ich nun auch ein Blog beginnen. Wie Freunde, Bekannte und Verwandte wissen, lebe und arbeite ich in New York. So gesehen kommt es wohl zwei Jahre zu spät. Das liegt daran, daß mich jetzt erst ein Freund auf die Idee gebracht hat. Als Prokrastinationsvollprofi, der ich nun einmal bin, habe ich dieses Projekt aber lieber gleich in Angriff genommen, bevor die nächsten zwei Jahre vergehen. Ziel des Blogs ist es, hier so allerlei Sinn und Unsinn loszuwerden, auch über die letzten Monate in New York. Mein Motto: „Was man anfängt muß man auch aufgeben.“ (Änderungen vorbehalten)

Wer sich an Rechtschreibfehlern oder Stil stört (die Betroffenen wissen wen ich meine), ist herzlich eingeladen, mir zu schreiben. Ich versuche, mich an der alten Rechtschreibung zu orientieren. Hey, ich bin froh, überhaupt halbwegs schreiben gelernt zu haben.

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