Samstag, 14. März 2015
Freifunk
Was ist Freifunk?

Die Vision von Freifunk ist die Verbreitung freier Netzwerke, die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen. Durch die Vernetzung ganzer Stadtteile wollen wir der digitalen Spaltung entgegenwirken und freie unabhängige Netzwerkstrukturen aufbauen. Konkret hat sich Freifunk zum Ziel gesetzt, offene WLAN-Netze einzurichten und diese miteinander zu verbinden. Dies ermöglicht einen freien Datenverkehr "durch die Luft" in der ganzen Stadt innerhalb des Freifunk-Netzes. Freifunk ist somit eine offene nicht-kommerzielle hierarchielose Initiative für freie Funknetzwerke.

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Freitag, 13. März 2015
allet jute wa
Als ich Fiete erzählt habe, daß Makkus sowohl eine Moabit- als auch eine Turbostaat-Jutetasche hat(te), mußte er sich richtig wegschmeißen.

Außerdem: partielle SoFi am 20.3. zwischen 9:30 und 12:00.

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Donnerstag, 12. März 2015
Fragen über Fragen

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Samstag, 7. März 2015
Satanischer Staat?
Gestern sah und hörte ich "The Future Nativity of the Digital Self" von Gabi Moses. Er nennt sich Sequential Artist, hier ein Eindruck von seinem aktuellen Graphic Novel.

Sein Vortrag war ein Zeitgeschehenrundumschlag. Es ging um Digital Natives, Langeweile und Terror. Besonders interessant fand ich die Vergleich des IS mit der frühen Black Metal Bewegung in Norwegen. Der damalige Kult setzte Kirchen in Brand und es kam zu Morden.

Ich finde den Vergleich gar nicht so abwegig. In beiden Fällen geht es um einen "religiösen" Gegenentwurf, es kommt zu extremer Brutalität und Kulturgüter werden zerstört.
Ein Unterschied ist natürlich, daß der IS propagandistisch die Möglichkeiten des Internet ausnutzt (und sich der Kreis zu den Digital Natives schließt).

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Dienstag, 3. März 2015
Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen
Wie Ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, läuft derzeit eine Kampagne für Berlin als Austragungsort der Olympischen Spiele (2024 bzw. 2028).
Ich denke, Berlin hat keine Chance. Einerseits fanden die Spiele schon mal in Berlin statt (1936). Andererseits gibt es genug andere Städe auf der Welt, die sie austragen könnten.
Die ca. 130k€, die die Werbekampagne kostet, sollten lieber sinnvoll einsetzen, vor allem in Anbetracht der klammen Haushaltssituation.

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Freitag, 27. Februar 2015
Wollt Ihr das total kaputte Stück?
Letzte Woche habe ich das Theater-Stück “Kaputt” von Frank Castorf gesehen – und zwar über 5 Stunden in der Volksbühne.

Die erste Szene begann mit einem Container, der windschief über einem flachen Wasserbecken hing. Innen Streit gefilm von einem Kamera-Team, das Bild auf einer großen halbdurchsichtige Bildfläche im oberen Teil der Bühne gezeigt. Er klassisch eingerichtet mit verschiedenen Ölgemälden an einer Wand, sollte wohl Raubkunst sein. Curzio Malaparte, die Hauptperson, wurde von einer Frau gespielt.

„Curzio Malaparte (... das ab 1925 verwendete Pseudonym Malaparte bedeutet wörtlich übersetzt der schlechte Teil und ist eine Anspielung auf Bonaparte, der gute Teil) war ein italienischer Schriftsteller, Journalist und Diplomat. … 1937 gründete er die Literaturzeitschrift Prospettive. 1938 ging er als Korrespondent in das zwei Jahre zuvor von Italien annektierte Äthiopien. Im Zweiten Weltkrieg schrieb Malaparte als Kriegsberichterstatter für die Mailänder Zeitung Corriere della Sera in Nordafrika, Frankreich, Deutschland sowie 1940–45 auf dem Balkan, Finnland und Russland. Dort entstand Die Wolga entspringt in Europa, Augenzeugenberichte von der Ukraine-Front und der Belagerung Leningrads, die 1943 veröffentlicht wurde. 1943 wurde er Verbindungsoffizier der Amerikaner. In der Nachkriegszeit wandte Malaparte sich dem Kommunismus zu. Während einer Auslandsreise nach China wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. … Noch während des Zweiten Weltkrieges und danach erregte Malaparte großes Aufsehen mit seinem Romanen Kaputt (1944) und Die Haut (1949), in denen er drastisch-realistisch (negative Stimmen sagen: reißerisch), gleichzeitig distanziert Grausamkeit und Gewalt des Krieges beschrieb. Beide Werke tragen jedoch noch deutlich faschistische Züge. In Kaputt verwendet Malaparte u.a. eine frühere Reportage über ein Pogrom an der jüdischen Bevölkerung in Rumänien.“ (wikipedia).

Es wurde permanent geraucht – das gehört sich wohl so auf der Bühne – sollte aber vielleicht auch auf den Lungenkrebs anspielen. In den langen Auseinandersetzungen ging es unter anderem darum, ob Jesus Mann, Frau, Deutscher oder Nazi war.
Die Schauspieler haben viel durchgemacht. Außnahmsweise waren nur die Männer nackt. Einer – hab schon vergessen wer – wurde komplett entkleidet durch das 10cm tiefe Becken gezogen. Eine andere schlüpfte in die Rolle eines Fisches und schwamm in besagtem Wasser (immerhin mit Badeanzug; es ist nicht übermittelt, ob das Wasser geheizt war).
Ein Highlight war Max Schmeling, der in Latex-Shorts und Stiefeln aufgetreten ist, aber partout nicht boxen wollte. Lustig war, daß perkele erwähnt wurde.

Es ist übrigens nicht klar, ob das Wort "kaputt" tatsächlich aus dem Jiddischen stammt, wie im Stück erwähnt. Etymologisch wird es auch auf Französisch bzw. Latein zurückgeführt.

Pressespiegel:
freitag
Frankfurter Rundschau
Tagesspiegel

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krasser Typ
Yoga-Guru soll Frauen sexuell belästigt haben: "Sechs Frauen, allesamt Yogalehrerinnen, haben den 69-jährigen Bikram Choudhury zivilrechtlich verklagt. Sie berichten von Übergriffen, die sich während der Seminare ereignet haben sollen, die der Yoga-Meister regelmäßig abhält." (SZ) Danke, Makkus.

related post: 24.12.2014 (and related posts therein)

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Wahnsinn 2015
"Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel." (Friedrich Nietzsche)

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Sonntag, 22. Februar 2015
Professorennacht
Was ist das jetzt? Mir fallen da nur die Sportsfeunde Stiller ein.

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Samstag, 21. Februar 2015
Der Verstand plappert die ganze Zeit zu uns in unseren Köpfen
(Titel mitgehört in der heutigen Yoga-Klasse)

Computerspionage bei der "taz"

Fairphone 2 wird von Auftragsfertiger Hi-P produziert - ich würde mir ja ein Fairphone mit Ubuntu wünschen (oder Firefox OS)

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