Freitag, 28. Oktober 2016
Schrapnell
Ihr erinnert Euch vielleicht an den Mars Climate Orbiter (Übersicht).
"Geplanter Mars-Orbiter. Verlust der Sonde am 23. September 1999 beim Einschwenken in die Marsumlaufbahn aufgrund zu geringer Anflughöhe (57 km) und anschließender Zerstörung in der Atmosphäre. Der Fehler entstand durch das Verwenden zweier verschiedener Maßsysteme (SI-Einheitensystem und das angloamerikanische System)"

Damals gab es viel Hohn, wegen des angloamerikanischen Einheitensystems. Mit dem Absturz von Schiaparellis haben Europa und Rußland gezeigt, daß sie es trotz SI-Einheiten auch nicht besser können. Vielleicht doch mal bei den Amerikanern nachfragen.

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nicht ganz helle
KIC 8462852: Mysteriöser Stern nun im Visier von Riesen-Radioteleskop

siehe auch: 20.5.2016

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Mittwoch, 26. Oktober 2016
more fake than we ever need
Fake Peer Review 2.0 Computergenerierte Gutachten zu wissenschaftlichen Artikeln werden von Wissenschaftlern mitunter für echt gehalten.

siehe auch: 1, 2, 3, 4, ...

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Dienstag, 25. Oktober 2016
geilo
Das ehemalige Nachrichtenmagazin berichtet:
Baden-Württemberg: Regierung beschließt Gebühren für internationale Studenten

Das wird die Jungs vom AK freuen. Damals, 2003, hatten Koch und Bouffier das in Hessen auch versucht. Das führt zu Protesten ("Summer of Resistance") und die Gründung des Arbeitskreises, dessen Namen ich hier nicht nennen will. Ich glaube der wikipedia-Eintrag gibt das nicht so ganz richtig wieder. Jedenfalls ging es in Hessen um sog. Langzeitstudiengebühren und Studiengebühren für Ausländer. Die Aktivisten haben natürlich entlarvt, daß dies eine Entsolidarisierungsmasche der Landesregierung war. So nach dem Motto: Die Bummelstudenten können ruhig zahlen. Bei den ausländischen Studies wurden ähnliche Argumente genannt wie bei den Autobahnen.

Baden-Württemberg hat's also gemacht. Ist da nicht der komische Typ von den Grünen am Strart? Grün-Schwarz? Klingt nach einer Herzlichen-Glückwunsch-Aktion.

Nachtrag: der Zeitpunkt ist natürlich geschickt bei all den Flüchtlingen, Terror und Rechtsradikalismus

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Sonntag, 23. Oktober 2016
Okay

(Foto: Ole)

Der Quadrucopter, den Ralf geschickt hat, ist ein voller Erfolg. 30 Minuten laden und 5 Minuten fliegen - und man muß höllisch aufpassen, daß man nicht überall gegenfliegt. Mir ist er zB schon aus dem 3.Stock gefallen (fliegt aber immer noch).

Unterdessen beeindruckt Ole mit seinem "Ok Google!" die Hipster-Trullas in der Berghain-Schlange. Das Bild oben zeigt das Kesselhaus im Kindle-Brauhaus. Dort wird so ein Olymbia-Ding gezeigt. Im Kptn sind die Cocktails billiger und in der Babatte stärker. McCurry sparen wir uns. Iskender@Imren statt Nachtigall. Jetzt überbrücken wir noch die Zeit bis zur Chaostheorie. Im ersten Gang dauert die Strecke doppelt so lang (ich habe nämlich 1 von 2 Rädern wieder in Gang gesetzt und zwar das schlechtere, hatte mir weniger Arbeit davon erhofft).

Makkus fragt, warum ich in letzter Zeit so viel blogge. 1) tue ich das gar nicht und 2) um die Leser bei Laune zu halten.

Nachtrag: Ich bin so stolz auf das Rad, daß es nach über einem Jahr im Hof immer noch so gut fährt. So ein gutes Rad finde ich nie wieder.

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Donnerstag, 20. Oktober 2016
animated Yoga
Für die Yogis unter Euch dieses Video. Und für die, die mal Yogis waren oder Yogis werden wollen.
Die, die es einen Scheiß interessiert, brauchen nicht anzuklicken.

Nachtrag: frühere Posts zum Thema Yoga

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Mittwoch, 19. Oktober 2016
Robophilie
Ich habe ja öfter mal was zu Robotern gepostet. Makkus langweilt das zwar, aber hier noch mal was von heise:
Robophilosophie: Darf man Roboter mit dem Hammer schlagen?
Diesmal lasse ich auch das Zitieren - habs ja nicht geleesen.

Nachtrag: Unterdessen gibt es hier ziemlich coole Luftaufnahmen von Städten und Landschaften (lohnt sich).

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Dienstag, 18. Oktober 2016
Mrugalla
Edgar Mrugalla: Der König der Kunstfälscher ist tot

Ein anderer, bekannter Fälscher war Hans Nowak:
"Nowak und sein Freund Kiesel kauften auf dem Pariser Flohmarkt im Februar vergangenen Jahres ein Jugendstilbildnis eines nackten Pärchens am Strand für 200 Francs. Künstler Nowak nun löste das Bildnis von der Leinwand und malte auf die so gewonnene alte Untergrundfläche eine Darstellung des Pariser Bahnhofs St. Lazare im Stile Monets, dessen St.-Lazare-Serie heute Hunderttausende kostet.
Auf den falschen Monet setzte Nowak im vergangenen Jahr eine dicke Kreideschicht und darauf dann wieder das zunächst abgenommene Jugendstilbildnis.
Mit diesem Bild ging Kunstfreund und Spirituosenhändler Kiesel nun eines Tages als stolzer Besitzer zum Braunschweiger Museum, um angeblich das liebgewonnene Kitschbild restaurieren zu lassen. Die Rechnung der beiden Spaßvögel Kiesel und Nowak ging auf: der junge Restaurator des Museums, Knut Nicolaus ... entdeckte das St.-Lazare-Bildnis unter dem Kitsch und glaubte wie sein Chef, Museumsdirektor Adriani, einen bislang nicht bekannten echten Monet gefunden zu haben. "
(Die Zeit, 30. Mai 1969)

Nachtrag (15.4.2018): Alle Informationen

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Montag, 17. Oktober 2016
Renn weg
Vor 60 Jahren: IBM veröffentlicht erste Sprachspezifikation für Fortran
"Vor Fortran, das ursprünglich für FORmula TRANslator ... steht, hatte jeder Computer seine eigene Sprache. Letztlich handelte es sich dabei um eng an die Architektur des Computers gekoppelten Maschinencode. Jedes Byte wurde manuell alloziert und verwaltet. Das bedeutete jedoch auch, dass die Arbeit mit dem Maschinen-Code in großen Teilen wenig praktikabel und dass das Erstellen von Programmen aufwendig und fehleranfällig war. Der Schritt weg vom Maschinen-Code hin zu einer Programmiersprache, die mithilfe eines Compilers auf mehreren Systemen ... lauffähig war, bedeutete einen revolutionären Schritt, da hierdurch ein automatisierter Weg gefunden wurde, arithmetische Ausdrücke zu übersetzen. ... Diese Maschinenunabhängigkeit bedeutete. dass jede Maschine mit einem Fortran-Compiler jedes Fortran-Programm ausführen konnte. Darüber hinaus führte Fortran neue Ideen wie arithmetische Zuweisungen, Kommentare, DO-Schleifen (frühe Form von for-Schleifen), Subroutinen, Funktionen und formatiertes Input/Output."

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Sonntag, 16. Oktober 2016
Qual Trauer Elend Streit
Lange nichts gehört von Therapy? Hier ein Song, den ich ganz gut finde. Die (handsignierte) CD erwarb ich käuflich beim letzten Konzert im Esso, glaube ich. Tipp: bei den Touren gibt's die CDs oft billiger als regulär. Inzwischen sind aber manche Bands zu faul, die Tonträger die ganzen Tour mit rumzuschleppen. Nur die Hipster-Bands, die legen auch wieder Vinyl auf die Theke.
Leider kommt das alles nicht an Troublegum ran. Da hat einfach alles gestimmt.

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