Sonntag, 16. August 2026
Marie
diegolego, 07:17h
Als Ole uns kürzlich besuchte, schenkte er mir
Fräulein Hedwig
Christoph Poschenrieder
Roman
Diogenes
Ich laß es größtenteils während meines Urlaubs auf der griechischen Insel Kos.
Im Zuge seiner Familiengeschichtsforschung stieß der Autor auf seine Großtante Hedwig, die aufgrund eines psychischen Leidens in einer Heil- und Pflegeanstalt von den Nazis ermordet wurde – meiner Großtante Frieda ging es genauso, nur die Anstalt war eine andere. Marie, die Schwester der Verstorbenen hatte ihre Memoiren begonnen und zusammen mit Unterlagen aus ihrem Nachlaß konnte sich der Autor ein Bild machen, wobei natürlich auch intensive Recherche in verschiedene Richtungen nötig war.
Der Vater der beiden Großtanten war Lehrer und die Familie bestand neben der Mutter aus vier Kindern. Dem Alter nach: Hedwig, Marie, Hermann, Franz (der Großvater des Autors). Zu Beginn sieht alles gut aus. Hedwig und Hermann werden auch Lehrerin und Lehrer. Bis der Vater relativ jung verstirbt. Die Familie kann ihren Lebensstandard nur schwer halten. Marie muß sich zunächst um ihre Mutter kümmern, dann um ihre Schwester. Hedwig, die sehr religiös ist, fehlt oft krankheitsbedingt. Irgendwann hat sie einen Anfall und wird in eine Psychiatrie eingewiesen. Den Rest müßt Ihr selbst lesen.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich die Geschichte meiner Großtante darlegen könnte. Ich denke, Poschenrieder ist eine gute Balance gelungen zwischen Fiktion (vgl. Kehlmann) und einem Bericht, der aus belegbaren "Fakten" besteht. Wenn er Szenen so beschreibt, also ob er dabei gewesen wäre, dann ist klar, was erfunden ist. An anderen Stellen zitiert er Quellen. Dazwischen formuliert er Gedanken. Da ich mich selbst viel mit Recherche beschäftigt habe, kann ich aber erkennen, daß es manche Kapitel nur deshalb gibt, weil der Autor einen Hinweis gefunden hat und ihm nachgegangen ist.
Insgesamt hat mir die Lektüre gefallen und das Buch läßt sich gut lesen. Ich habe natürlich ein individuelles Interesse an dem Thema, könnte mir aber vorstellen, daß sich auch andere für das Leben in der 1.Hälfte des 20.Jahrhunderts interessieren.
Hashtag: Literaturquadrat.
Fräulein Hedwig
Christoph Poschenrieder
Roman
Diogenes
Ich laß es größtenteils während meines Urlaubs auf der griechischen Insel Kos.
Im Zuge seiner Familiengeschichtsforschung stieß der Autor auf seine Großtante Hedwig, die aufgrund eines psychischen Leidens in einer Heil- und Pflegeanstalt von den Nazis ermordet wurde – meiner Großtante Frieda ging es genauso, nur die Anstalt war eine andere. Marie, die Schwester der Verstorbenen hatte ihre Memoiren begonnen und zusammen mit Unterlagen aus ihrem Nachlaß konnte sich der Autor ein Bild machen, wobei natürlich auch intensive Recherche in verschiedene Richtungen nötig war.
Der Vater der beiden Großtanten war Lehrer und die Familie bestand neben der Mutter aus vier Kindern. Dem Alter nach: Hedwig, Marie, Hermann, Franz (der Großvater des Autors). Zu Beginn sieht alles gut aus. Hedwig und Hermann werden auch Lehrerin und Lehrer. Bis der Vater relativ jung verstirbt. Die Familie kann ihren Lebensstandard nur schwer halten. Marie muß sich zunächst um ihre Mutter kümmern, dann um ihre Schwester. Hedwig, die sehr religiös ist, fehlt oft krankheitsbedingt. Irgendwann hat sie einen Anfall und wird in eine Psychiatrie eingewiesen. Den Rest müßt Ihr selbst lesen.
Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich die Geschichte meiner Großtante darlegen könnte. Ich denke, Poschenrieder ist eine gute Balance gelungen zwischen Fiktion (vgl. Kehlmann) und einem Bericht, der aus belegbaren "Fakten" besteht. Wenn er Szenen so beschreibt, also ob er dabei gewesen wäre, dann ist klar, was erfunden ist. An anderen Stellen zitiert er Quellen. Dazwischen formuliert er Gedanken. Da ich mich selbst viel mit Recherche beschäftigt habe, kann ich aber erkennen, daß es manche Kapitel nur deshalb gibt, weil der Autor einen Hinweis gefunden hat und ihm nachgegangen ist.
Insgesamt hat mir die Lektüre gefallen und das Buch läßt sich gut lesen. Ich habe natürlich ein individuelles Interesse an dem Thema, könnte mir aber vorstellen, daß sich auch andere für das Leben in der 1.Hälfte des 20.Jahrhunderts interessieren.
Hashtag: Literaturquadrat.
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Samstag, 15. August 2026
dubioser Anlage-Tip #dat
diegolego, 06:49h
Sono Motors erneut insolvent - Sono Motors eröffnet Insolvenzverfahren (danke, Ole)
Deswegen zwei dubiose Anlage-Tips:
- A2PB5X: Korea-ETF
- A4009U: Roboter-Aktie
Aber nicht verspekulieren!
Deswegen zwei dubiose Anlage-Tips:
- A2PB5X: Korea-ETF
- A4009U: Roboter-Aktie
Aber nicht verspekulieren!
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Freitag, 14. August 2026
schneller Link am Morgen
diegolego, 10:34h
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Dienstag, 4. August 2026
Ein Kinderspiel
diegolego, 09:55h
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Freitag, 31. Juli 2026
König
diegolego, 09:37h
Unser Sohn fragte mich heute morgen, wer der König von Deutschland sei. Ich antwortete es gab nur einen legitimen König von Deutschland, Rio Reiser, und der ist kinderlos verstorben.
Unterdessen habe ich gestern wegen der Steuererklärung eine Fristverlängerung beantragt. Hauste.
Unterdessen habe ich gestern wegen der Steuererklärung eine Fristverlängerung beantragt. Hauste.
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Donnerstag, 30. Juli 2026
Schein und sein
diegolego, 06:51h
Es soll neue Euro-Banknoten geben. Hier kann wohl abstimmen zwischen Europäische Kultur und Flüsse und Vögel.
Damit laufe ich vielleicht Gefahr, als konservativ zu gelten, aber ich finde die Brücken auf den aktuellen Scheinen ganz gut. Brücken verbinden. Außerdem sind es keine Brücken, die tatsächlich existieren. Somit wird kein Land bevorzugt oder benachteiligt.
Das erinnert mich an eine Collage aus der Zeit der Studierendenproteste. Jemand hatte, ich glaube auf meinen Vorschlag hin, Roland Kochs Konterfei auf einen Schein retuschiert. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, weil die europäschen Scheine keine Köppe zeigen.
Damit laufe ich vielleicht Gefahr, als konservativ zu gelten, aber ich finde die Brücken auf den aktuellen Scheinen ganz gut. Brücken verbinden. Außerdem sind es keine Brücken, die tatsächlich existieren. Somit wird kein Land bevorzugt oder benachteiligt.
Das erinnert mich an eine Collage aus der Zeit der Studierendenproteste. Jemand hatte, ich glaube auf meinen Vorschlag hin, Roland Kochs Konterfei auf einen Schein retuschiert. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, weil die europäschen Scheine keine Köppe zeigen.
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Mittwoch, 29. Juli 2026
Good Morning, Iran
diegolego, 11:06h
Wenn es nicht Krieg wäre, dann müßte ich ein wenig schmunzeln: USA melden »Überraschungsangriff« aus Iran – und attackieren selbst Ziele im Irak.
Für mich stellt sich das so dar, daß die USA keinen Krieg mit dem Iran wollen, weil zu teuer. Der Iran dagegen hat festgestellt, daß sie gegen die USA gut standhalten können. Ich vermute also, der Iran wird die USA weiter sticheln, um einen Einmarsch zu provozieren, den die USA nicht gewinnen können. Parallelen zum Vietnam-Krieg sind offensichtlich.
Für mich stellt sich das so dar, daß die USA keinen Krieg mit dem Iran wollen, weil zu teuer. Der Iran dagegen hat festgestellt, daß sie gegen die USA gut standhalten können. Ich vermute also, der Iran wird die USA weiter sticheln, um einen Einmarsch zu provozieren, den die USA nicht gewinnen können. Parallelen zum Vietnam-Krieg sind offensichtlich.
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Dienstag, 28. Juli 2026
fefe
diegolego, 13:28h
fefes blog ist offline. Zunächst war es ja nur das https-Zertifikat. Jetzt ist er ganz weg. :(
Nachtrag (29.7.2026): Fefe kommt wohl nicht zurück
Nachtrag (29.7.2026):
Auf der WaybackMachine kann man stöbern.
fefe.de Monat 2025 02
alternativlos.org
Nachtrag (29.7.2026): Fefe kommt wohl nicht zurück
Nachtrag (29.7.2026):
Auf der WaybackMachine kann man stöbern.
fefe.de Monat 2025 02
alternativlos.org
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Montag, 27. Juli 2026
Brille
diegolego, 14:09h
Geht es nur mir so, oder sahen sich Gunther von Hagens und Joseph Beuys ähnlich? Oder lag das am Hut?
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Hard Switch II
diegolego, 06:36h
It seems there will be a sequel to Hard Switch.
Where Do We Go From Here? - How do you write a good sequel?
Where Do We Go From Here? - How do you write a good sequel?
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Sonntag, 26. Juli 2026
Dornen
diegolego, 08:16h
Alexander Eilers | Dornen | Aphorismen & ein Essay
Alexanders neues Buch ist raus.
Nachtrag (4.8.2026):

Alexanders neues Buch ist raus.
Nachtrag (4.8.2026):

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Freitag, 24. Juli 2026
zusammenhangslos
diegolego, 12:36h
A proof of an identity for the critical exponents of jamming
"The proof was obtained through interaction with Claude (Sonnet 4.6 and Opus 4.7) and verified by us."
On zenodo the authors posted the actual "conversations".
also: parisi
"The proof was obtained through interaction with Claude (Sonnet 4.6 and Opus 4.7) and verified by us."
On zenodo the authors posted the actual "conversations".
also: parisi
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Donnerstag, 23. Juli 2026
SoFi
diegolego, 20:07h
Sonnenfindternis am 12.8.2026.
War das eine Aufregung damals ...
War das eine Aufregung damals ...
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Essay über die Mythen des Punk
diegolego, 09:21h
Beethovenstr. 6, Mönchengladbach
"Die DNA des Punk ist auch im Netz-Zeitalter nicht zu entschlüsseln. Gedanken zu Cuntroaches, autonomen Jugendzentren und Google Street View."
Ich hab's natürlich nicht gelesen, aber guckt Euch mal das Foto an. Die Gesichter, die Posen, die Shirts, das Berliner.
Energie im Raum: EA80 live im Berliner SO36, August 2014; Foto: Piero Chiussi
siehe auch: Suchbild
"Die DNA des Punk ist auch im Netz-Zeitalter nicht zu entschlüsseln. Gedanken zu Cuntroaches, autonomen Jugendzentren und Google Street View."
Ich hab's natürlich nicht gelesen, aber guckt Euch mal das Foto an. Die Gesichter, die Posen, die Shirts, das Berliner.
Energie im Raum: EA80 live im Berliner SO36, August 2014; Foto: Piero Chiussi
siehe auch: Suchbild
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Mittwoch, 22. Juli 2026
Surrogacy
diegolego, 08:52h
Die Sache mit der Leihmutterschaft ist nicht so einfach. Auf wikipedia gibt es einen internationalen Überblick.
Stellt kommerzielle Leihmutterschaft den Kauf und Verkauf von Menschen dar? Soll man Leihmutterschaft wie Prostitution behandeln? Ein Störgefühl?
Spannende Fragen um ein wichtiges Thema, das leider ins Sommerloch fällt.
Nachtrag: Zwangsmutterschaft
Nachtrag (26.7.2026): So regeln EU-Staaten die Leihmutterschaft
Stellt kommerzielle Leihmutterschaft den Kauf und Verkauf von Menschen dar? Soll man Leihmutterschaft wie Prostitution behandeln? Ein Störgefühl?
Spannende Fragen um ein wichtiges Thema, das leider ins Sommerloch fällt.
Nachtrag: Zwangsmutterschaft
Nachtrag (26.7.2026): So regeln EU-Staaten die Leihmutterschaft
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Dienstag, 21. Juli 2026
Carola et al.
diegolego, 06:46h
Ihr habt ja sicherlich davon gehört, daß vor einiger Zeit in Dresden eine Brücke eingestürzt ist. Nachdem es ewig gauerte, die Ruine abzureißen, entschied man dann, die neue Brücke soll 4-spurig sein.
Mir würde ja eine Fußgängerbrücke genügen, aber jetzt gibt es eine Petition: Knappe Geldmittel vernünftig einsetzen – Carolabrücke zweispurig bauen.
Unterdessen sind diese Woche alle Zweigstellen der Dresdener Stadtbibliothek geschlossen. Als würde man in den Ferien nicht lesen (oder Bücher zurückbringen) - Stichwort: Schließwoche. Ich kann das nur auf "Knappe Geldmittel" zurückführen.
Mir würde ja eine Fußgängerbrücke genügen, aber jetzt gibt es eine Petition: Knappe Geldmittel vernünftig einsetzen – Carolabrücke zweispurig bauen.
Unterdessen sind diese Woche alle Zweigstellen der Dresdener Stadtbibliothek geschlossen. Als würde man in den Ferien nicht lesen (oder Bücher zurückbringen) - Stichwort: Schließwoche. Ich kann das nur auf "Knappe Geldmittel" zurückführen.
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