Montag, 1. Dezember 2025
Österreich
Die bessere Alternative für Deutschland.
Keine Ahnung, was das für eine Seite ist, also am besten nur die Bilder angucken.

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Sonntag, 30. November 2025
aus gegebenem Anlaß


in Gießen

Nachtrag (1.12.2025): irgendwo in den sozialen Medien gefunden (deswegen keine Ahnung wegen der Bildrechte, sorry)

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Donnerstag, 27. November 2025
auf nach Gießen
AfD-Treffen und Gegendemos: Gießen riegelt Straßen ab - und gibt schulfrei

PS: Ich rate davon ab, sich im Stadtbüro zu verschanzen ...

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Mittwoch, 26. November 2025
schneller Link am Morgen
GAU - aufgegeben
(muß ich mir dann heute abend selbst noch in Ruhe anhören)

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Montag, 24. November 2025
Udo
Schauspieler Udo Kier gestorben.
Ich poste das, weil ich ihn schon mal erwähnt hatte.

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Sonntag, 23. November 2025
Autorenfotografie
Dank Ole. Die Denkerpose ist out.

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Montag, 17. November 2025
DVKAA
In meinem letzten Post schrieb ich über die Militärdiktatur in Brasilien. Danach habe ich noch ein bißchen rumgesucht und stieß auf eine Rede.

Den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre finde ich interessant. Als Kapitalist, der Aktien besitzt, kann man seine Stimmrechte übertragen und der Verband versucht dann, etwas sinnvolles in den Unternehmen zu bewirken.

Ich frage mich, ob man bei einer Hauptversammlung auch Anträge einbringen kann. Dabei denke ich an die VVen in der Uni. Man muß je nicht über jedes Wort abstimmen.

Nachtrag (18.11.2025): Rechtschreibfehler ausgebessert.

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Sonntag, 16. November 2025
Ich bin noch da
Gestern sah ich den Film Ainda estou aqui (Für immer hier). Er handelt von einer Familie in der brasiliansichen Militärdiktatur.
Für mich ist er interessant, weil wir sowohl in den 70ern im Lande waren, als auch in den 90ern.

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Mittwoch, 12. November 2025
Para
Momentan läuft ja die COP30. Manche nennen sie das Oktoberfest des Klimaschutzes.

Belém spricht man übrigens Beleng aus, mit Betonung auf der letzten Silbe. Es ist die portugiesische Form von Bethlehem.

Unterdessen schreibe ich meinem Vorgesetzten heute "ich brauche mehr Details".

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Dienstag, 11. November 2025
Labatut
Heute möchte ich ein Buch vorstellen, das mir ein Gast an unserem Institut schenkte.

Das Blinde Licht – Die Irrfahrten der Wissenschaft
Benjamín Labatut
Aus dem Spanischen von Thomas Brovot
suhrkamp taschenbuch 5152
3. Auflage 2024 (erste Auflage 2021)
204 Seiten

Wie der Titel vermuten läßt, geht es um Wissenschaft. Und zwar werden in sechs lose verknüpften Teilen Wissenschaftler, vor allem aus der Chemie, Mathematik und Physik, und ihr Wirken dargelegt. Aus der Physik wären beispielsweise Schwarzschild, Schrödinger oder Heisenberg zu nennen.

Von den Fakten ausgehend erzählt der Autor ihre Geschichten und erinnert damit bisweilen an Kehlmann, mit dem Unterschied daß bei letzterem die Charaktere kauziger und deswegen lustiger sind. Die Professoren bei Labatut erfüllen Klischees, sind manisch und haben ihre Einfälle im Rausch oder Fieberwahn. Und damit sind wir auch bei dem Problem. Wie bei Kehlmann weiß man nach der Lektüre nicht, was nun wahr (d.h. belegt) und was Fiktion ist. Wohl gemerkt ist es keine Science Fiction, weil ja nur die (menschlichen) Teile zwischen Fakten fiktiv sind und nicht die Wissenschaft selbst.

Der erste Teil "Preußischblau" enthält laut Danksagung nur einen erfunden Absatz, es ist aber auch der krasseste Teil und verdeutlicht die Verantwortung der Wissenschaftler (ein Zitat: "… eine Warnung vor dem blinden Fortschritt in der Wissenschaft, der gefährlichsten aller menschlicher Künste." ; S.20). Darin wird auch Turing und sein vergifteter Apfel genannt. Auch über Schrödinger und seine Zuneigung zu heranwachsenden Mädchen hatte ich schon gepostet. Sie nimmt in dem längsten Teil viel Raum ein.

Die Entdeckungsgeschichte der Quantenmechanik, vor allem das soziale Gefüge der Menschen dahinter, ist gut dargelegt. Allerdings hätte ein sachlicher Aufsatz wahrscheinlich bessere Dienste geleistet – auf Kosten der Unterhaltung natürlich.

Irgendwie hatte ich am Ende eine Überraschung oder Wendung erwartet, die es aber nicht gab (oder ich habe sie überlesen). So gesehen hätten die 6 Teile auch getrennt veröffentlicht werden können. Zudem waren für mich - wegen der Namen - einige Sachen vorhersehbar, vor allem die Schrödinger-Gleichung oder die Heisenbergsche Unschärferelation. Überraschend war Grothendieck, von dem ich vorher noch gar nichts gehört hatte.

Abschießendes Urteil: Das Buch ist gut geschrieben, unterhaltsam und fesselnd. Für Laien können die wissenschaftlichen Teile eine gewisse Faszination hervorrufen. Für Wissenschaftler kann das Buch funktionieren, wenn sie kein Problem damit haben, möglicherweise einen falsches Eindruck der Charaktere zu gewinnen.

Diese Rezension vom Deutschlandfunk ist natürlich viel besser.


Hashtag: Literaturquadrat.

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