Mittwoch, 18. März 2026
Baum im Topf
diegolego, 08:39h
Letztes Wochenende besuchte ich einen Bonsai-Kurs. Ich besitze Bäume, habe aber keinen Garten. Da drängt es sich quasi auf, sie zu bonsaisieren.
Dabei bin ich aber noch unschlüssig, wie sehr ich mich mit der Kultur anfreunden kann. Die Bäume klein zu halten ist eine Sache, aber die Ästhetik eine andere Frage, wobei ich die klassischen Bonsai schon ansprechend find. Interessant ist vielleicht noch, daß viele Bonsai krumm und schief sind - so ähnlich, wie man sie in der Natur finden könnte. Das stellt also ein Gegenprogramm dar zu den großen und geraden Forstbäumen.
Neu war mir, daß sie quasi keine Erde verwenden, sondern hauptsächlich Steinchen, die dann auch noch gut ausgespült werden. Entsprechend muß auch gedüngt werden. Damit sich keine Fäulnis bildet, ist das ganze sehr durchlässig, was wiederum regelmäßiges Gießen mit sich bringt (schwierig im Urlaub).
Noch eine Sache. Ich ziehe meine Bäume gern von Samen oder Stecklingen. Unter den Bonsaiisten ist es aber üblich, Bonsai zu übernehme oder zu kaufen und weiterzubringen. Das ergibt auch Sinn, weil es ja 20 Jahre und mehr dauert bis der Baum eine ernstzunehmende Dicke erreicht hat.
Zuguterletzt sei noch die Materialschlacht erwähnt. Man braucht einiges an Werkzeug (Scheren, Zangen, etc) und Draht. Dazu die klassischen Schalen. Das kostet einiges und die Importware aus Japan ist noch teurer.
Nachtrag: Bonzai 2025
Dabei bin ich aber noch unschlüssig, wie sehr ich mich mit der Kultur anfreunden kann. Die Bäume klein zu halten ist eine Sache, aber die Ästhetik eine andere Frage, wobei ich die klassischen Bonsai schon ansprechend find. Interessant ist vielleicht noch, daß viele Bonsai krumm und schief sind - so ähnlich, wie man sie in der Natur finden könnte. Das stellt also ein Gegenprogramm dar zu den großen und geraden Forstbäumen.
Neu war mir, daß sie quasi keine Erde verwenden, sondern hauptsächlich Steinchen, die dann auch noch gut ausgespült werden. Entsprechend muß auch gedüngt werden. Damit sich keine Fäulnis bildet, ist das ganze sehr durchlässig, was wiederum regelmäßiges Gießen mit sich bringt (schwierig im Urlaub).
Noch eine Sache. Ich ziehe meine Bäume gern von Samen oder Stecklingen. Unter den Bonsaiisten ist es aber üblich, Bonsai zu übernehme oder zu kaufen und weiterzubringen. Das ergibt auch Sinn, weil es ja 20 Jahre und mehr dauert bis der Baum eine ernstzunehmende Dicke erreicht hat.
Zuguterletzt sei noch die Materialschlacht erwähnt. Man braucht einiges an Werkzeug (Scheren, Zangen, etc) und Draht. Dazu die klassischen Schalen. Das kostet einiges und die Importware aus Japan ist noch teurer.
Nachtrag: Bonzai 2025