Mittwoch, 26. Januar 2011
mehr Unfug
Ich will jetzt hier mal drei Sachen zur Sprache bringen:

1. Zur Zeit ist das Thema Dioxin schwer in. Es handelt sich dabei nicht um DDT, auch wenn beides mit 'D' beginnt.

2. Das ehemalige Nachrichtenmagazin titelt "Deutsche Behörden forderten Briten-Spitzel an" (ich verlinkte). Besonders lustig finde ich die Passage "Auch habe er sich in Berlin an Brandstiftungen beteiligt". Wie bitte? Nicht nur mir dürften da Brennende Autos in den Sinn kommen.

3. Die aktuelle Didi&Stulle Serie in der Zitty ist wieder zum wegschmeißen. Didi (übrigens auch mit 'D') hat ja jetzt eine Freundin, Frauke, mit der er "schnapuffelt". Sie wollen Stulle mit Kati verkuppeln, die noch größer und häßlicher ist. Deswegen muß er immer zum Spieleabend kommen. Da fällt mir nur Tabu oder Activity ein.

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o'clown


Am 4.2. veranstalten Kai&Co im SO36 den O'TOWN CLUB.

Wer ist dabei?

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Montag, 24. Januar 2011
Kriegsdienst
Zum 1. Juli 2011 wurde der Kriegsdient in Deutschland ausgesetzt. Vor 17 Jahren, als ich das entsprechende Alter hatte, war das undenkbar, daß es in Deutschland so weit käme.
Tatsächlich war die Bundeswehr eine echte Bedrohung für die Freiheit des Heranwachsenden. Und früher war es wirklich schwer, sich dem zu entziehen. Nicht selten hat es langwierige Gerichtsverhandlungen und Prozesse gegeben.

Um den Ernst des Themas in Erinnerung zu rufen, folgendes Stück: Franz J. Degenhardt - Befragung eines Kriegsdienstverweigerers.

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Samstag, 22. Januar 2011
easter eggs


Funny things are happening. Yesterday I found that someone placed a bag of chocolate eggs in the basket of my bike which was locked close to the train station i.e. in the public. Either it was someone I know or some drunk people - or a combination.

Update (22.1.2019): Berlin ersetzt öffentliche Abfalleimer durch Fahrradkörbe

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Mittwoch, 19. Januar 2011
CCS-Deponie
"Sie berichten, dass ihnen zum ersten Mal im Jahr 2005 ein ungewöhnlich hohes Algenwachstum aufgefallen sei. Danach fanden sie immer wieder tote Katzen, Ziegen und Hasen, außerdem seien Stellen aufgetreten an denen austretendes Grundwasser durch enthaltene Gasblasen sprudelte."
(telepolis 18.1.2011)

außerdem: Treibhausgase kennen keine Krise

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Dienstag, 18. Januar 2011
ableesen
Gestern wurde bei mir der Strom abgelesen (dh eigentlich der Zählerstand). Ich fragte den Herrn, ob er bei Vattnfall (Kai nennt sie Faschos) angestellt sei. Er verneinte es; er ist freischaffend oder so ähnlich. Ich fragte weiter, ob er direkt von Vattnfall engagiert wird. Auch das verneinte er; es ist noch eine Unternehmen dazwischen.
Ich frage mich, was denn noch alles outgesourced werden soll (engl. für Auslagerung). Ich bin zwar kein Ökonom, aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß das nicht gut sein kann auf die Dauer. Wer macht denn dann die Arbeit?
Es ist ja nicht so, daß Outsourcing besonders hochentwickelte Technologie erfordert mit der man sich in Deutschland immer so rühmt. Auch braucht man dafür den hochgelobten deutschen Mittelstand nicht. Die Leute, die letztendlich den Job erledigen verdienen so gut wie nichts und Arbeitnehmerrechte werden ausgehebelt (Stichwort: Scheinselbständigkeit & Co).

Übrigens wird bei mir demnächst die Heizung abgelesen. Da ist es nicht anders: Die Hausverwaltung beauftragt eine Firma, die eine andere beauftragt. Ob und bei wem die ablesende Person dann tatsächlich angestellt ist, bleibt abzuwarten.

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Montag, 17. Januar 2011
Simon&Simon
jetzt isses raus: Simon&Simon

die Kommentare sind lustig, zB "?????Brecht diesem Wixxer alle Knochen????? Hallo, wir sind die Guten! Knochenbrechen ist doch Nazi-Methode." oder "Ein durch die Zeiten ausserordentlich erfolgreich erprobter Schutz vor Spitzeln ist die aus der Mode gekommene Konspirativität."

Nachtrag: das ehemalige Nachrichtenmagazin titelt "Innenminister bestätigt Spitzelei an der Uni"

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Samstag, 15. Januar 2011
Magnet


... trying to convince the DJ to play worse music so we can move on to another location ...

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listen-up
Yesterday I learned a funny trick from Iceland: At parties, when one cannot understand each other because of the loud music, one simply closes the dialogue partner's ear by gently pressing on it. It really works and communication is easier - beside the fact that one frequently has to touch the dialogue partner (how knows me, knows that I of course can't follow this practice, since usually I do not touch my counterpart).

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Mittwoch, 12. Januar 2011
Polizeispitzel hat europäische Klimaaktivisten ausgeforscht und angestiftet
"Mark Kennedy, ein Spitzel der britischen Polizei, hat die europäische Klima-Bewegung nicht nur ausgeforscht, sondern sich an Aktionen beteiligt, solche angestoßen und sogar gegen Aktivisten gerichtlich verhängte Strafen übernommen. Der Schnüffler Mark Kennedy war in fast allen EU-Mitgliedsstaaten aktiv, die Affäre zieht Kreise bis nach Berlin. Jetzt hat er angeblich die Seiten gewechselt und verrät andere verdeckte Ermittler." (teleopolis, 11.1.2011)

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Samstag, 8. Januar 2011
VoZä
Das kann ja heiter werden:

"Im kommenden Mai sollen 80.000 Helfer in ganz Deutschland ausschwärmen und zehn Prozent aller Haushalte einen Besuch abstatten. Im Rahmen der Volkszählung sollen sie grundlegende Daten wie Familienstand, Wohnverhältnis, Religion, Ausbildung und Arbeitssituation von Millionen Bundesbürgern erfassen ... In Sachsen könnten auch Rechtsradikale unter den Interviewern sein" (ehemaliges Nachrichtenmagazin)

Ich sage nur: Klaustaler

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Raison
Dieser Artikel ist zwar nicht so besonders, aber die Frage "Wie gelingt es bloß, in Würde vernünftig zu werden?" finde ich spannen. Bei mir war es jedenfalls erst spät soweit - wenn überhaupt.

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Freitag, 7. Januar 2011
ladder4

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Donnerstag, 6. Januar 2011
ladder3

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Dienstag, 4. Januar 2011
ladder2

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Sonntag, 2. Januar 2011
ladder1

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Samstag, 1. Januar 2011
Kiki
Nachdem die Bar25 bereits demontiert wurde, steht nun auch das Kiki Blofeld - meines Erachtens nach Berlins beste 'Strandbar' - vor dem Aus.

"Nun scheint es sich abzuzeichnen, daß die Baugruppe bestehend aus 14 Investoren das Grundstück bis zum März 2011 unter Wert kauft. Die Baugruppe Namens „die Zusammenarbeiter“ wollen eine Art Townhäuser auf dem Grundstück bauen. Ein öffentlicher Weg soll an dem Grundstück vorbei führen, an dem auch ein pseudoöffentlicher Teil Strand von ca. 20 Metern geplant ist, der Rest des Grundstücks ist unzugänglich und privat."

Schade. Ich wäre ja letzes Jahr öfter mal hingegange, aber wegen der beknackten WM konnte man ja kaum ausgehen.
Jedenfalls ist es traurig, zusehen zu müssen, wie nach und nach all das verschwindet, was Berlin ausmacht(e).

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